Der Schrebergarten ist ein Kleingarten, der sich meist in der Nähe von Städten befindet und von einem Verein verpachtet wird. Diese Gärten dienen nicht nur der Erholung, sondern auch dem Anbau von Obst und Gemüse.

Kleingärten in Deutschland

Deutschland verfügt über mehr als eine Million Kleingärten. Diese werden von verschiedenen regionalen Vereinen an deren Mitglieder verpachtet. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V bildet die Dachorganisation der Kleingartenvereine.

Die Vereine haben bestimmte Satzungen, in denen vorgeschrieben ist, wer und unter welchen Umständen einen derartigen Kleingarten pachten darf. In erster Linie ist dafür die Mitgliedschaft im jeweiligen Verein notwendig. Daneben muss der Pächter eine Ablöse für den ursprünglichen Pächter bezahlen, von dem er einen freiwerdenden Kleingarten übernimmt. Die Ablöse hängt von der Ausstattung des Schrebergartens ab und liegt meist bei einigen Tausend Euro. Die monatliche Pacht kostet zwischen 25 und 40 Euro monatlich.

Voraussetzung für die Nutzung des Kleingartens ist der Anbau von Obst und Gemüse. Dieses darf jedoch nicht auf dem Markt verkauft werden, sondern dient nur der Eigenversorgung. In jedem Schrebergarten muss eine Mindestfläche für den Anbau von Nutzpflanzen reserviert werden. Ein Schrebergarten, der nur über Ziersträucher verfügt, ist nicht gestattet.

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